Bericht – Jahreshauptversammlung 2018

Die FFW Stimpfach konnte erneut auf ein ruhiges Jahr zurückblicken. Kommandant Dieter Bachmaier berichtete von 20 Einsätzen und Sicherheitswachen. Erfreulich ist, dass keine größeren Schäden zu verzeichnen waren.

Ende 2017 bestand die Wehr aus 75 Kameradinnen und Kameraden in den aktiven Abteilungen, 15 in der Jugendfeuerwehr und 39 in der Altersabteilung. In der 2017 gegründeten Kindergruppe „Löschlöwen“ sind 20 Mädchen und Jungen mit viel Elan dabei.
Der gute Ausbildungsstand der Wehr hat sich im vergangenen Jahr fortgesetzt. Insgesamt 15 Kameradinnen und Kameraden konnten u.a. an Atemschutzgeräteträger- und Maschinistenlehrgängen teilnehmen.

Kommandant und Bürgermeister sind sich einig, dass die Gründung der Kindergruppe ein wichtiger Punkt für die Zukunftsfähigkeit der Feuerwehr ist. Des Weiteren hoffen sie für 2018 auf eine zügige Fortführung der Planungen für den Magazinneubau in Stimpfach. Nachdem das Konzept mit zwei künftigen Magazinstandorten in der Gemeinde steht „müssen wir in Sachen Magazinneubau jetzt Gas geben“, so der Bürgermeister.
Wie wichtig die Teilnahme an Lehrgängen und Übungen ist, zeige sich auch an dem breiten Einsatzspektrum. Das von Bränden und Verkehrsunfällen bis zur Tierrettung reichte.
Die Beschaffung des neuen HLF10 war ein großer Haushaltsposten für die Gemeinde, dennoch wird auch 2018 wieder in die Feuerwehr investiert z.B. für neue Helme und Einsatzjacken.
Die Entlastung des Ausschusses erfolgte erwartungsgemäß einstimmig.

Eine besondere Ehrung erhielt Jochen Merkle. Auf Antrag der FFW Stimpfach wurde Ihm das Deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Bronze verliehen. Jochen Merkle war bereits ein Gründungsmitglied der Jugendfeuerwehr und u.a. 15 Jahre stellvertretender Jugendfeuerwehrwart, sowie von 2001-2011 stellvertretender und seit 2011 Abteilungskommandant in Stimpfach. Außerdem ist er seit 20 Jahren Mitglied im Feuerwehrausschuss. Für dieses jahrzehntelange Engagement überreichte Ihm Kreisverbandsvorsitzender Alfred Fetzer gerne diese Auszeichnung.

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Bürgermeister Strobel und Kommandant Bachmaier durften Jürgen Rupprecht das Feuerwehrehrenzeichen der FFW Stimpfach in Silber übergeben. Thorsten Lindenmeier, Tobias Erhardt und Markus Rosenäcker erhielten das Ehrenzeichen in Bronze.
 
Kreisbrandmeister Werner Vogel konnte Herrmann Pfitzer für 40 Jahre aktiven Dienst in der FFW Stimpfach das Feuerwehrehrenabzeichen des Landes in Gold übergeben. Thorsten Lindenmeier erhielt für 25 Jahre Dienst das Ehrenabzeichen in Silber.
Neu für den aktiven Dienst verpflichtet wurde Daniel Ebert.
Thomas Müller, Florian Frank, Josef Ottenwälder, Florian Rück und Richard Rüdenauer wurden durch Kommandant Bachmaier und Bürgermeister Strobel zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Zum Hauptlöschmeister befördert wurde Tobias Erhardt.
 

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Stefanie May berichtete für die Jugendfeuerwehr, die 2017 ihr 25 jähriges Bestehen feierte, von 18 Übungen sowie von Aktivitäten wie etwa dem Sonnwendfeuer, der Christbaumsammelaktion oder einem Besuch im Kletterpark. Ein besonderer Dank ging an alle Helferinnen und Helfer der Jubiläumsfeier, sowie den vielen Betreuern der Kindergruppe.

Kassenwartin Nadine Engelhardt konnte von einem guten vergangen Jahr berichten. Das Magazinfest im August wurde gut besucht, was für ein ordentliches Plus in der Gesamtkasse sorgte. Die beiden Kassenprüfer Manfred Laun und Matthias Pilz konnten, wie gewohnt, eine tadellose Kassenführung bestätigen.
 
In seinem Grußwort erinnerte der Kreisbrandmeister unter anderem daran, dass 100% der Feuerwehren im Landkreis freiwillige Feuerwehren sind, sie aber dasselbe Einsatzspektrum abdecken müssen wie eine Berufsfeuerwehr in der Großstadt. Diese Tatsache zeigt die wichtigen Charaktereigenschaften der Feuerwehrleute wie etwa Mut, Bescheidenheit und Eigeninitiative. Damit dies auch künftig so bleibt, sollte nicht nur bei den Feuerwehren der Grundsatz gelten, „Frage nicht was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst“.
 
Der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbands Alfred Fetzer zeigte sich im seinem Grußwort erschreckt über die zunehmende Verrohung in der Gesellschaft. Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizeikräfte werden im Einsatz immer häufiger beleidigt und behindert. Auch die ungehemmte und oft entwürdigende Verbreitung von Bildern und Kommentaren über die sozialen Medien wird zunehmend zum Problem. Hier herrscht dringender Handlungsbedarf von Seiten der Politik, die für empfindliche Strafen sorgen müsse.
Ein erfreulicheres Thema war die Veranstaltung „Erlebnis Feuerwehr“ im Mai 2017. Das Fest wurde sehr gut besucht und soll künftig regelmäßig stattfinden.
 
Gerhard Braun, der Obmann der Kreissenioren freute sich zu sehen, dass die Stimpfacher Altersabteilung so aktiv ist. Nicht nur bei Veranstaltungen und Ausflügen sonder auch mit tatkräftiger Hilfe, etwa beim Magazinfest. Auch warb Braun für die Rettungsdosen, die nicht nur für ältere Menschen Sinn machen. Die Dose bietet Rettungskräften die Möglichkeit, schnell alle wichtigen Informationen zu erhalten.
 
Die geplante Beschlussfassung über die geänderte Satzung musste wegen eines vorab eingegangenen Änderungsantrags gestrichen werden. Es bestand keine Möglichkeit mehr, die Änderungen zu beraten und die Satzung erneut zur Einsicht auszulegen.
 
 
Am Donnerstagabend erfolgten um 21:07 Uhr und 23:17 Uhr gleich zwei Alarmierungen durch die Brandmeldeanlage in der Jugendherberge Rechenberg. Nach der Überprüfung war kein Grund für die Alarmierung zu erkennen. Offensichtlich lag eine Störung vor, die für diese und noch vier weitere Alarmierungen in dieser Nacht sorgte.
Da nachts die Störung durch den Kundendienst nicht zu beheben war, wurde ab 2:00 Uhr eine Sicherheitswache in der Jugendherberge abgehalten.
Am Freitag gegen 12:00 Uhr konnte die Brandmeldeanlage schließlich wieder aktiviert werden.
Am Mittwoch gegen 12:45 Uhr wurde die FFW Stimpfach durch die Brandmeldeanlage in der Jugendherberge Rechenberg alarmiert. Nach der Überprüfung war kein Grund für die Alarmierung zu erkennen. Die Anlage wurde zurückgesetzt.
Am Neujahrsmorgen gegen 7:15 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Kleinbrand in die Zehnthausstraße alarmiert. Eine Mülltonne war in Brand geraten, konnte aber glücklicherweise von Anwohnern von der Fassade weggezogen werden. Die Feuerwehr löschte die Mülltonne ab und kontrollierte die Garage sowie das Dach auf Glut und Schäden. 3 Anwohner mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst behandelt werden.

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